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über mich


Bild "werner2.JPG" 1959 im Sternzeichen Steinbock in Graz (Steiermark) geboren  und komme aus einem katholisch-konservativen Umfeld, von dem ich mich im Laufe der Zeit immer mehr weg bewegt habe. Seit 1987 stellt Hamburg meinen neuen Lebensmittelpunkt bzw. Heimat dar. Mittlerweile arbeite ich an SM-Informationsprojekten mit bzw. war beruflich vom  Oktober 2008 bis Ende 2012 als Servicekraft im Einzelhandel tätig. Nach einer gesundheitlichen Pause bin ich seit Ende September 2013 als Lagerhilfskraft tätig.

1987 verspürte ich bereits seit längerer Zeit in mir die sadomasochistische Neigung. Mit der Zeit entstand natürlich auch das Bedürfnis sie auszuleben, wobei im nach-hinein betrachtet ich schon relativ früh entsprechende Fantasien hatte, obwohl ich damit nichts anzufangen wusste.

Die ersten Kontakte zur SM-Szene hatte ich im kommerziellen Bereich. Mit der nicht-kommerziellen Szene kam ich intensiver gegen die Mitte der 90er Jahre in Berührung.

Meine ersten realen Erlebnisse hatte ich dann auf kommerzieller Ebene. In meinem Kopf entstand zusehends mich einer Person vollends zu unterwerfen.

In meiner anfänglichen Zeit in Hamburg war ich "Haussklave" eines nicht mehr existenten SM-Clubs bzw. in der Folge Sklave zweier Dominas.

Nach Höhen und Tiefen konnte ich eine wunderschöne Zeit als “Kleiner" von Mistress A. verbringen und war im Anschluss mehr oder minder der gute "Hausgeist" in einem Hamburger semikomerziellen SM-Club. Ein Danke auch Herrin Charlotte ;-).

Im Nov/Dezember 2010  glaubte ich mein smiges Glück gefunden haben - wurde aber leider menschlich sehr enttäuscht, sodass ich ab Mitte Dezember 2011 meine Neigung Herrinnenlos auslebte. Einerseits benötigte ich eine gewisse Zeit um diese Erfahrung zu verarbeiten, andererseits stellten sich bei mir im Jahre 2012 massive gesundheitliche Probleme ein. Dadurch trat mein Wunsch nach Ausleben meiner devot-masochistischen Neigung eher in den Hintergrund.

Nach einer erfolgreichen Hüft-TEP-OP im Februar 2013 wurden auch meine smigen Lebensgeister wieder geweckt und wie so das Leben spielt, kam ich mit IHR näher in Kontakt.

Und seit Ostern 2013 darf ich mich Sklave der Mistress Queen Extreme AKA Mistress Coco nennen - freu. Obwohl wir uns bereits seit längerer Zeit persönlich kennen, sind wir uns erst in der 2. Märzhälfte "näher gekommen".

Und in dieser Zeit verspüre ich in mir bereit das Gefühl des Angekommenseins, des Angenommenwerdens als Mensch als auch als Sklave und ich möchte einfach ihr pflegeleichter Sklave sein bzw. werden.

Ich bin stolz darauf, dass ich Mistress Coco gehöre. Einen Einblick in meine Inneneinsichten gewähre ich - auch auf Wunsch meiner Mistress hin - in meinem Tagebuch.
        
SM bedeutet mir auch heute - obwohl ich aus meiner diesbezüglichen persönlichen Sturm- und Drangphase  entwachsen bin - sehr viel. Meine Einstellung zu SM hat sich verändert – ich habe mittlerweile ein reelleres Bild von SM bekommen -, da mir anlässlich meines persönlichen Coming-Outs nicht die Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten zur Verfügung standen, die mensch heute bei Bedarf nutzen kann. Obwohl ich während dieser Zeit auch Tiefs und Enttäuschungen erlebt habe, habe ich meinen Schritt nicht bereut. Denn Erfahrungen – auch negative – sind da, um aus ihnen zu lernen.

Ich versuche einfach in Mensch, mit seinen Ecken Kanten und auch Rundungen. zu sein. Wichtig ist für mich dabei auch, dass ich trotz alledem mit gutem Gewissen in Spiegel blicken kann. Und ich möchte auch nicht unbedingt jemenschs Freund zu sein, denn da müsste ich wohl auf einige meiner Kanten verzichten.

Ich finde es begrüßenswert, dass die Trennung zwischen der kommerziellen und nicht-kommerziellen Szene nicht mehr so strikt ist, sondern in Abbau begriffen ist, die Berührungen dieser Szenen vielerorts kein Tabu mehr darstellen. Das ist gut so, den nicht das Trennende sondern das Gemeinsame – das lustvolle Ausleben unserer Neigung sollte im Vordergrund stehen.

Des weiteren würde ich ich mir wünschen, dass nicht generell alles, was einen kommerziellen Background hat als “pfui? dargestellt wird, wie es gelegentlich an diversen Orten geschieht. Denn diese Dinge sind auch mit gewissen persönlichen und finanziellen Einsatz verbunden, abgesehen davon dass diese Personen nicht von nur von Luft alleine leben.